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Die Darstellung der Bewohner findet durch sogenannte Avatare statt. Das Wort kommt aus dem Indischen und bedeutet soviel wie der ”Herabgestiegene“ und meint die Personifizierung der Götter auf der Erde. Im Fall von netzity geht es um die Darstellung des Nutzers in dieser virtuellen Welt. Die Figur des Avatars ist, wie alles in netzity, modular aufgebaut. Von der Kopfbedeckung bis zur Farbe der Schuhe ist alles (im Rahmen sinnvoller Werte) einstellbar. Die Proportionen sind gegenüber einem erwachsenen Menschen stark verschoben. Vielmehr hält sich der Avatar an die Maße von bekannten Spielfiguren wie Lego oder Playmobil. Diese Proportionen (großer Kopf und kurze Beine im Verhältnis zum Oberkörper) lassen die Figur niedlich (Kindchenschema), freundlich und beherrschbar erscheinen. Neben diesem Effekt erlaubt die Anlehnung an die Erscheinung von Spielfiguren zudem die Konstruktion mit verhältnismäßig einfachen Grundformen. Dies ist wichtig für die Geschwindigkeit bei der Datenübertragung und der Darstellung des Avatars. Als letzten Pluspunkt für gewählten Proportionen möchte ich auf die Problematik bei der Bildschirmdarstellung verweisen. Da die Figuren im dreidimensionalen Raum oft sehr klein (weit entfernt) dargestellt werden müssen, ist es von Vorteil, einen verhältnismäßig großen Kopf zu zeigen, da das Gesicht das wichtigste Kommunikationsinstrument des Menschen ist.

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