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Das Internet hat in den letzten Jahren einen wahren Boom erlebt. Nach den Wissenschaftlern und den Computerfans kommen immer mehr technisch nicht interessierte Anwender ins Netz der Netze. Neben Informationen suchen sie Unterhaltung, Kommunikationsmöglichkeiten und - das wird in den nächsten Jahren immer wichtiger werden - Shopping-Angebote. Ich möchte hier ein Konzept vorstellen, das diesen Wünschen Rechnung trägt, indem es eine einfach zu bedienende Mensch-Maschine-Schnittstelle zur Verfügung stellt. Statt den Nutzer einfach vor seinem Bildschirm knöpfchendrückend sitzen zu lassen, soll er das Gefühl bekommen, förmlich in eine virtuelle Welt hineingezogen zu werden. Dieses Interface soll auch davon profitieren, daß neben der Tastatur und der Maus in Zukunft verstärkt günstige Virtual Reality-Eingabegeräte wie 3D-Mäuse, Datagloves, etc. zu haben sind.

Die Menschen sollen sich die virtuelle Welt (das deutsche Wort Benutzeroberfläche als Synomym für Userinterface wird hier ad absurdum geführt: Fläche kontra Raum) von "netzity" nach ihren Vorstellungen formen können. Schulklassen können hier Pflanzen aussähen oder Tiere aufziehen, sich mit anderen Kindern auf der Welt austauschen und gemeinsam in der Bibliothek stöbern. Ältere Menschen können sich mit Gleichgesinnten im virtuellen Café treffen und dort über Erlebnisse, Krankheiten, usw. unterhalten oder einen virtuellen Berg besteigen, was im wirklichen Leben vielleicht gar nicht mehr geht. Der Nutzer um die dreißig baut sich dort sein Traumhaus, die Zwanzigjährige geht in die virtuelle Diskothek und hört bei voll aufgedrehten Aktivlautsprechern ihre Lieblingsstücke. Der Gehbehinderte "geht" in den Supermarkt und bekommt die gekauften Lebensmittel noch am gleichen Tag nach Hause geliefert. Jeder Nutzer erledigt Behördengänge von seinem Schreibtisch aus und die virtuelle Polizei kann trotz Personalmangels wieder "Freund und Helfer" sein.

So oder so ähnlich könnte es vielleicht bald im Internet aussehen. Schöne neue Welt? Na ja, dies ist alles virtuell und kann die wirkliche Welt wahrscheinlich kaum verbessern (das kann man dann allerdings von Kino, TV, Radio, Theater, Konzerten und Büchern auch sagen), aber vielleicht hilft mein kommunikatives Konzept doch, eine kleine virtuelle Gemeinschaft aufzubauen. Was sie daraus macht, steht wie immer auf einem anderen Blatt.

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